Flüchtlingsschutz gem. § 3 AsylG für syrische Flüchtlinge

Mit Urteil des Verwaltungsgerichtes Göttingen vom 05.04.2017 (3 A 188/17) konnte durch die hiesige Kanzlei für einen syrischen Flüchtling in den sog. “ Aufstockerverfahren“ die Zuerkennung des Flüchtlingsschutzes gem. § 3 AsylG erreicht werden.

Dem Mandanten wurde, wie vielen seiner Landsleute, von dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nur der subsidiären Schutz zuerkannt. Im Übrigen wurde sein Asylantrag abgelehnt. Dagegen wurde durch die hiesige Kanzlei vor dem Verwaltungsgericht Göttingen mit dem Ziel geklagt, die Zuerkennung des Flüchtlingsschutzes zu erreichen.

Bereits nach ca. 6 Wochen hat das Verwaltungsgericht Göttingen nunmehr der Klage stattgegeben. Begründet wird dies damit, dass sich der Kläger nach der Überzeugung des Gerichtes aus begründeter Furcht vor Verfolgung durch den syrischen Staat wegen seiner vermuteten politischen Überzeugung außerhalb Syriens befindet. Es ergeben sich für den Kläger laut Ausführungen des Gerichtes Nachfluchtgründe in Gestalt der illegalen Ausreise aus Syrien, der Asylantragstellung in Deutschland, dem nicht nur kurzfristigen Auslandsaufenthalt im westlichen Auslandsaufenthalt, der Wehrdienstentziehung usw.